© Hansi Heckmair
Initiatoren ziehen positives Fazit nach dem Dein Winter. Dein Sport. Summit

Gemeinsam. Konkret. Nachhaltig.

Zwei Tage Wintersport liegen hinter den Experten. Nicht irgendein Wintersport, sondern der Wintersport der Zukunft. Damit haben sich am Donnerstag und Freitag 50 Referenten und 350 Teilnehmer beim zweiten Dein Winter. Dein Sport. Summit in Rottach-Egern am Tegernsee befasst. Die Initiatoren Deutscher Skiverband (DSV), Deutscher Skilehrerverband (DSLV) und Snowboard Verband Deutschland (SVD) sind sich einig: Der Kongress war ein Erfolg. Weil damit eine europaweit einmalige Veranstaltung geschaffen wurde, die den Wintersport und all seine Facetten ins Zentrum rückt. Weil dort Probleme offen zur Sprache kommen. Weil daraus Projekte entstanden sind, aktuell entstehen und entstehen werden. Daran ließen die Initiatoren keinen Zweifel.


„Wir wollen uns beim Summit in zwei Jahren daran messen lassen, was konkret passiert ist“, betonte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. DSLV-Hauptgeschäftsführer Peter Hennekes schloss sich mit einem Appell an alle Beteiligten an: „Jeder Einzelne ist hier gefordert.“ Nur gemeinsam lasse sich der Wintersport entwickeln. „Dabei gibt es nicht den einen Masterplan“, bekräftigte SVD-Präsident Prof. Hanns-Michael Hölz. „Wintersport bedeutet Vielfalt und Individualität.“ Er bedeutet damit auch vielfältige Herausforderungen. Diesen stellten sich die Summit-Teilnehmer. Vertreter aus allen Bereichen machten klar: Sie sehen, wo die Probleme liegen und dass sie etwas unternehmen müssen. Konkret, nachhaltig und gemeinsam.


Appell an alle Beteiligten

Welche Bedeutung vor allem dem Wort „gemeinsam“ zukommt, machte Hennekes klar: „Wir als Verbände gehen voran, geben Impulse, sind die Treiber. Aber der Auftrag, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und die Zukunft zu gestalten, der geht an alle.“ Die Individualität des Wintersports begreift Hölz als Chance und Geschenk. „Die Vielfalt zeichnet unseren Sport aus. Und es lohnt sich, sich dafür einzubringen.“ Steinle unterstützte diesen Appell: „Viele Pflänzchen müssen gesät werden, bevor ein Wald entsteht.“ Das bedeutet auch: Die eine Lösung für die vielen komplexen Herausforderungen im Wintersport gibt es nicht. Die braucht es auch nicht. „Solange sich jeder einbringt und dabei ohne Scheuklappen arbeitet“, betonte Hennekes.


Ministerin Ilse Aigner: Bekenntnis zum Wintersport

Die offizielle Unterstützung aus Bayern ist den Initiatoren sicher. Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Schirmherrin des Summits, machte den Stellenwert deutlich, den Wintersport und Wintertourismus in Bayern haben. In ihrer Rede „Bayern sorgt für Bewegung – ein Bekenntnis zum Wintersport“ verband sie zwei wichtige Punkte: Leidenschaft und Wirtschaft. „Der Wintersport wird in allen Regionen des Freistaates als traditionsreicher Breiten- und Familiensport mit großer Leidenschaft betrieben. Daher spielt er zudem aus wirtschaftspolitischer Sicht eine wichtige Rolle“, betonte Aigner. „Er bringt Gäste auch in den ländlichen Raum und sorgt für Investitionen und Arbeitsplätze vor Ort.“

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