Eine Initiative – ein Wunsch: Eine faire Lösung für unsere Zukunft
Wir geben noch nicht auf!
Die offizielle Presseinformation zu unserem Appell

Gemeinsame Stimme mit Fokus auf den Sport:
Verbände fordern deutschlandweit
praxistaugliche Regelungen für den Wintersport und setzen sich für Kinder und
Jugendliche ein

Die Verbände Deutscher Skiverband, Deutscher Skilehrerverband, Snowboard Germany,
die Stiftung Sicherheit im Skisport, der Verband Deutscher Seilbahnen, der Verband Deutscher
Sportfachhandel und der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie fordern
deutschlandweite praxistaugliche Regelungen für die Ausübung von Wintersport und weisen auf
die zentrale Bedeutung von Sport im Freien v.a. für Kinder und Jugendliche hin.
Mit einer gemeinsamen Forderung richtet sich eine Allianz von Verbänden sowohl an die jeweiligen
Landesregierungen als auch an die Bundesregierung, damit mit verbindlichen und praxistauglichen
Regelungen Wintersport wieder möglich ist. Nach dem Lockdown-Winter in der Saison 2020/21 benötigt es
jetzt eine Planbarkeit nicht nur für die Branche, sondern für alle Wintersportler:innen. Vor allem mit Blick
auf den Kinder- und Jugendsport ist ein gemeinsames Vorgehen der Verbände zusammen mit den
Betreibern von Bergbahnen und Liften in einem konstruktiven Dialog mit der Politik unabdingbar.

Die Forderungen zusammengefasst in einer Übersicht:
Dialogbereitschaft aller politischen Entscheidungsträger für eine faire Zukunft des Wintersports und
eine Gleichbehandlung mit anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: WINTERSPORT ist
OUTDOOR-SPORT und somit kein „Pandemietreiber“, sondern ein „Problemlöser“ v.a. für die
physische und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
2G-Nachweis – und keine 2G plus Regelung – für die Benutzung von Bergbahnen, Sessel- und
Schleppliften und anderen Aufstiegshilfen; Kinder unter zwölf Jahren sind von dem 2G-Nachweis
befreit.
Keine Kapazitätsbeschränkung in Skigebieten (z.B. aktuelle Regelung in Bayern mit einer erlaubten
Kapazität von 25 %).
FFP2-Maskenpflicht für alle Wintersportler:innen ab sieben Jahren bei der Benutzung von
geschlossenen Bergbahnen (z.B. Großkabinenbahnen, 6er-/8er-Gondeln etc.) und in der
Warteschlange am Lift und an den Kassen. Kein verpflichtendes Tragen von FFP2-Masken bei der
Benutzung von Sessel-/Schleppliften und auf der Piste und in der Loipe.
Finanzielle Entschädigung für die betroffenen Unternehmen (Bergbahnen, Skischulen,
Sportfachhändler, Verleihstationen, Sportartikelindustrie) und Vereine für den eventuellen Ernstfall
eines kompletten Lockdowns oder Teil-Lockdowns.

Die Verbände sehen sich auch im Schulterschluss mit den Interessensgruppen des gesamten
Wintertourismus (regionale & überregionale Tourismusverbände, Hotellerie, Gastronomie etc.) und richten
sich zudem mit einem gemeinsamen und dringlichen Appell an die Bevölkerung, das Impfangebot
wahrzunehmen, um damit schnellstmöglich einen gemeinsamen Weg aus der Pandemie zu finden.

Dieser Appell unter dem gemeinsamen Dach der Wintersport-Initiative Dein Winter. Dein Sport.
für eine sichere Ausübung von Wintersport in der Saison 2021/22 unter dem
Motto „Wintersport verbindet & Verantwortung verbindet“ wird gemeinschaftlich getragen von folgenden
Verbandsvertretern:
Deutscher Skiverband: Dr. Franz Steinle Präsident / Stefan Schwarzbach & Walter Vogel GF
Deutscher Skilehrerverband: Wolfgang Pohl Präsident / Peter Hennekes GF
Snowboard Germany: Prof. Michael Hölz Präsident / Stefan Knirsch Direktor
Stiftung Sicherheit im Skisport: Prof. Dr. Ralf Roth Vorstand / Tilman Brenner GF
Verband Dt. Seilbahnen: Matthias Stauch Präsident / Peter Lorenz Vize-Präsid. / Birgit Priesnitz GF
Verband Deutscher Sportfachhandel: Stefan Herzog Präsident
Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie: Stefan Rosenkranz GF